BMW

BMW


(Bayerische Motoren Werke AG)

Entstehung der BMW Auto-Marke:



Im Jahre 1913 entstehen gleichzeitig zwei kleine Firmen in München, welche sich mit dem Bau von Flugmotoren beschäftigen. Die eine Firma gehörte dem Ingenieur Karl Rapp, die andere wurde von Gustav Otto gegründet, dessen Vater der Erfinder des weltbekannten Ottomotors war. Der gerade ausgebrochen erste Weltkrieg versorgt die beiden Unternehmen mit zahlreichen Aufträgen für Bau von Flugzeugmotoren.


BMW Auto-Konzern


1917 beschließen Karl Rapp und Gustav Otto ihre beiden Firmen zu einem gemeinsamen flugmotorischen Betrieb zu vereinigen. Im Juni desselben Jahres wird der Betrieb als Bayerische Motorenwerke in München registriert. Daher gilt dieses Datum als Geburtsstunde der BMW und Karl Rapp und Gustav Otto gelten als die ersten Begründer des heutigen Automobilkonzerns. Zwischen den beiden Weltkriegen eignet sich das BMW-Unternehmen die Produktion von Motorrädern und Kleinautos an. Laut dem Versaillesvertrag war Deutschland nicht berechtigt eigene Luftstreitkräfte zu besitzen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war ebenfalls jegliche Produktion von Rüstungsgütern in Deutschland untersagt.

Nicht zu vergessen wären die legendären Erkennungskennzeichen eines BMW-Fahrzeugs. 1933 bringt BMW das erste Auto mit einem 6-Zylinder Motor, das Modell «303» heraus. Die haifischähnlichen Doppel-Nieren des Kühlergrills eines BMW erweisen sich als als eine stilistische Sensation.

Zu erwähnen ist noch, dass der Autokonzern BMW während seiner ganzen Existenz dreimal am Rande eines Finanzbankrotts stand. Das erste Mal war es der Versaillesvertrag (1919), der die deutschen Luftstreitkräfte verbot. Das zweite Mal fand 1945 statt. Vier der fünf BMW-Betriebe wurden durch die Sowjets okkupiert und vollständig zerstört. Auch der Hauptbetrieb in München wurde von der englischen Besatzungsmacht gänzlich demontiert.

Das dritte Mal 1955 meldete BMW den Konkurs an, weil das Unternehmen falsche Managementstrategie auswählte, die auf den Bau von Limousinen abzielte. Alle drei Mal musste BMW von Null beginnen. In dem gleichen Jahr kam es zur Renaissance von BMW. Das Automobilunternehmen orientierte sich nun wieder an den Bau von Flugmotoren. Außerdem erfolgte Wechsel in der Politik des Unternehmens, denn BMW bemühte sich nun um Popularisierung der eigenen Produktion bei der Mittelklasse. So erzeugte der Autoproduzent seinen ersten Mittelklassewagen der Nachkriegszeit, den BMW Isetta. Die Idee der Gründung eines Kleinwagens gehörte eigentlich der italienischen Firma Iso. Der von ihr geschaffene Karosserieprototyp war von den Deutschen gekauft.


Übernahme BMW


Vier Jahre später kam es zur historischen Hauptversammlung, bei der die Übernahme der BMW durch Daimler-Benz AG verhindert wurde. Nachdem in den 60-er Jahren die Luxusautomarke Borgward bankrott wird, beschließt BMW die entstandene Marktlücke zu schließen. So gelingt es dem bayerischen Autoproduzenten 1962 der Widereinstieg durch das Modell „Null-Zwei“.

In den Jahren von 1970 bis 1993 stieg der Umsatz von BMW wegen der Entwicklung einer innovativen Modelreihe um das 18-fache. Insgesamt wuchs die Autoproduktion um das Vierfache. So entstanden weltweit BMW Standorte wie z.B. in Österreich, USA und Südafrika.

1994 übernahm BMW den britischen Hersteller Rover Group (Rover, MG, MINI, Land Rover). Doch die Produktion von Rover brachte nur Verluste, weil die Modelle alt, die Qualität ziemlich schlecht und das Design sehr traditionell waren. BMW löste das Problem, in dem sie die Rover Group außer der MNI verkaufte.

BMW bekam 2003 die Markenrechte für Rolls-Royce und brachte daraufhin eine Luxuslimousine unter dem Titel „Phantom“ auf dem Markt heraus.


Sparsame Autos - BMW


Außerdem ist BMW der erste Hersteller von Wasserstoff-Fahrzeugen. 2007 erschienen 100 Exemplare des 760Li (E66) bekannt als BMW Hydrogen 7. Diese außergewöhnlichen Autos sind mit Wasserstofftechnik ausgerüstet, d.h. man kann sowohl mit Wasserstoff als auch mit Benzin fahren.